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Ende gut, alles gut. Mein dritter Anlauf beim Ironman 70.3 St. Pölten.

IM70.3 St.Pölten CheckIn

“Eigentlich” fühlte ich mich noch nicht wirklich bereit und zwei Wochen vor dem Start des IM70.3 in St. Pölten schauten Andrea und ich, ob denn noch Zimmer in der Nähe des Startes frei wären. Falls ja, so vereinbarte ich mit Andrea, dann melde ich mich zum Start an. Eine sichere Bank dachte ich mir, da wir bei den letzten beiden Teilnahmen Monate zuvor schon keine Unterkunft mehr fanden und teils eine weite Anreise in Kauf nehmen mussten. Denkste. Es dürften ein paar Starter abgesprungen sein und wir bekamen sogar im “official Ironman Hotel”, im Cityhotel D&C, keine 4km vom Renngeschehen entfernt, ein Zimmer. Unsere bis heute luxuriöseste “Absteige” bei einem Bewerb. Nun ja. So ein Mist. Obwohl, eigentlich auch nicht. Ich war froh. Ich habe 7 Monate trainiert und war vermutlich nur nervös. Sonst plane ich die Wettkämpfe ein Jahr im voraus und melde mich auch zeitig an. Diesmal ist alles a bisserl anders.

Raceday. Um 4:15 läutet der Wecker. Kurz nachdem ich endlich eingeschlafen war, weil ich mir wieder mal viel zu viel Zucker nach dem Abendessen gegönnt hatte, konnte ich nicht gut schlafen. Und wegen dem Sonnenbrand, den ich mir diesmal sicherheitshalber gleich am Anreisetag abholte, damit ich am Renntag gegenüber der Sonne resistenter bin. So zumindest die Theorie und der offizielle Plan. ;) Eine kurze Dusche, den Rennchip um die Fußfessel geklettet und dann mit meinem vorbereiteten Frühstück (35g Morgenstund, 5g Leinsamen, 10g Sportmüsli, 3g Macca und etwas “Magic-Kakao” für die Seele) gehen wir in den Frühstückssaal. Volles Haus um 4:30. Wahnsinn. Und die ganzen Profis um mich herum. Rüdi Wild, Anja Beranek, Eva Wutti, Thomas Steger, … . Schon beim Frühstück bekomme ich Gänsehaut und es kommen mir die Tränen, vor Freude, weil ich das so erleben darf. Emotionen pur. Und nicht das schlechteste Zeichen, würde ich meinen. :)

Nach etwas Hektik bei der Abrechnung und einer stauenden Anreise zum Veranstaltungsgelände geht’s dann auch schon in die Wechselzone. Reifendruck kontrollieren, den richtigen Gang einlegen, das Rad mit den kühlen Trinkflaschen bestücken (es soll ja ein heißer Tag werden), den Riegel und die Gels verstauen. Dann noch ein letzter Kontrollgang zu den Wechselsäcken “bike” und “run” ob alles an seinem Platz ist, den Weg nochmals einstudieren und dann geht es auch schon in Richtung Toilette. Ein letztes Mal. Die Nerven sind angespannt. Die Schlangen vor den ToiToi’s endlos scheinend. Aber, es muss sein. Zusätzliche Anspannung macht sich durch die Wartezeit breit. Ich starte bereits in der ersten Welle, gleich nach den Profis, um 7:15. Das einschwimmen geht sich leider nicht mehr aus. Dafür sitzt alles und die Vorfreude steigt und steigt. Hier und da treffe ich Freunde und Bekannte. Man(n) wünscht sich Glück und gutes Gelingen. Ein fairer Sport. Zumindest vor dem Start. Nach dem Profistart stehe ich auch schon in der Schlange zum “Rolling-Start” in der ersten Welle. Unter 30 Minuten habe ich angegeben. Das scheint mir realistisch, reihe mich diesmal aber sicherheitshalber etwas weiter hinten ein, da ich in Zell in vorderster Reihe startend doch einige Prügel von den schnelleren Schwimmern einstecken musste. Zu weit hinten, wie sich später herausstellen sollte.

Endlich. Der Startschuss. Besser gesagt, die Start-Quietsche-Hupe. ;) Gemächlich bewege ich mich Richtung Start und sehe die ersten “Arschbomben” der schnellsten Schwimmer. Meine Güte, denke ich mir. Nein, ich mache einen sauberen Start vom Steg mit einem ordentlichem Köpfler, obwohl ich das nicht geübt habe. Normalerweise starte ich aus dem Wasser. Diesmal vom Steg. Es klappt aber gut und ich schwimme los. Ich mache Druck und merke schnell, das ich Schwimmer um Schwimmer überhole und sich immer mehr Athleten in meinem Sog einfinden. Ständig berührt mich wer von hinten, was mir Mut macht, und ich Tempo mache… Boje fixieren, Richtung einschlagen und dann wieder Tempo machen. Ein paar Züge in guter Wasserlage, bevor die Richtung mit einem Blick nach der nächsten Richtungsboje kontrolliert, und der Kurs wieder korrigiert wird. Ziele stecken, dafür arbeiten, kontrollieren, korrigieren, weiter zum Ziel hin arbeiten. Wie im echten Leben. Ziele erreichen. So klappt das, denke ich mir während dem Schwimme und hab schon jetzt a Freude im Kopf. :)

Nach ca. 1.000m folgt der Ausstieg und der Landgang zum zweiten See, in dem die restlichen IM70.3 St.Pölten 2018 swim900m geschwommen werden. Ich sehe Andrea, höre Freunde und freue mich über jeden einzelnen Zuruf der Fans. Es läuft ganz gut, denke ich mir in diesem Moment. Der Sprung in den zweiten See klappt auch wunderbar und die Brille bleibt an Ort und Stelle und ich kann schnell wieder Tempo machen. Zwischenzeitlich verliere ich etwas die Konzentration, bleibe aber trotzdem am Drücker und schaffe am Ende eine für mich zufrieden stellende Zeit von 30:54 inklusive Landgang, der immerhin 1:14 in Anspruch nimmt. 29:40 für die 1.900m sind ok. Keine Glanzleistung, aber ich bin zufrieden, zumal mein Neopren sich mittlerweile wirklich in seine Einzelteile auflöst und von Beginn an viel Wasser durch die ganzen Löcher einströmt. Am Vortag konnte ich beim Neotestschwimmen einen neuen Anzug testen und war vollkommen fasziniert von der Leichtigkeit dieser neuen Neoprenanzüge und wie gut so ein Teil passen kann. Naja, das wird eine meiner nächsten Investitionen werden. Ein neuer Neo. Dann wird’s noch interessanter! ;)

Raus aus dem Wasser geht’s in Richtung T1, die erste Wechselzone, rauf auf’s Rad.IM70.3 St.Pölten 2018 T2-bike Neo Ausziehen, Helm, Brille, Nummernband und Schuhe anziehen, zum Rad laufen, aus der Wechselzone laufen… es klappt alles wie am Schnürchen. Auf dem Rad sitzend freue ich mich auch schon auf das erste Teilstück. Die S33. Rund 25km geht’s auf der gesperrten Autobahn in Richtung Traismauer, mit stetig leichtem Gefälle, diesmal aber doch nicht ganz leichtem Seiten-/Gegenwind. Ich mache Druck am Pedal und freue mich, das ich die geplanten 210 bis 220W treten kann. Gefühlt fliege ich. Bis der nächste “Zug” kommt und mich wieder ein paar Athleten in Reih und Glied überholen. Ich mache mein Rennen und gebe mich der Versuchung nicht hin, obwohl es mich viele Körner und auch einige Minuten Zeit kostet, alleine den Kopf in den Wind halten zu müssen. Ich bleibe fair. Ehrlichkeit und Fairness ist mir ein wichtiger Wert. Das lebe ich auch im Sport. Runter von der S33 geht’s in die Wachau. Unglaublich schön ist’s hier und das Wetter lädt ein, zwischendurch auch mal die Gegend zu genießen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich das so erleben darf und diese Schönheit macht mir auch die Qualen und das Brennen in den Oberschenkeln gleich um so vieles leichter. Drücken Alexander, muss ich mich zwischendurch immer wieder daran erinnern, das ich ja im Wettkampf bin und es fühlt sich gut an. Der Druck stimmt. Ich fahre konstant an der Grenze meiner Ausdauerleistung und fahre erstmals eine Mitteldistanz mit Wattmesser im Blickfeld und Puls an der Grenze zur Schwelle. 230W sollte ich laut “Labor” (Laktattest) dauerhaft treten können. Außentemperatur, Vorbelastung, Sitzposition, Aufregung, uvm. das noch auf den Körper einwirkt lassen mich am heutigen Tage “nur” 214W NP treten, womit ich aber unterm Strich sehr zufrieden bin, wenn auch ich deutlich mehr Power haben möchte. ABER: man darf zwischendurch auch mal zufrieden sein und dass der gewünschte Endzustand noch nicht erreicht ist, hält meine Motivation hoch, weiter an mir zu arbeiten und erlaube mir dadurch in Zukunft noch mehr Spaß auf dem Rad haben zu dürfen. :P

Nach dem ersten Anstieg kommt meine stärkste Phase. Die Abfahrt. Da mache ich wieder Plätze gut, bevor es entlang der Donau bis km 60 zum nächsten Anstieg geht. “Risin’ high” von den H-Blockx und “smooth criminal” von Michael Jackson gehen mir durch den Kopf. Ich will Spaß, ich hab Spaß! Leicht abschüssig, Rückenwind und km 60 nach einer Stunde und 39 Minuten. BAMM! Ein gutes Gefühl. Andrea flüsterte mir vor dem Start noch zu, das ich heute 30′ schwimme, zwei Stunden 30 Minuten am Rad unterwegs bin und eine Stunde 30 Minute laufe. Eine Traumvorstellung. In diesem Moment bin ich dem Traum unglaublich nahe. Bisher etwas mehr als 36km/h Schnitt. Ich bekomm Gänsehaut vor Freude. Und das, obwohl ich über weite Strecken ganz alleine unterwegs war, und mich trotz der verlockenden Einladungen einiger Gruppen, die an mir vorbeigezogen sind, nicht hingegeben habe und meine Watt konstant treten konnte.

Wäre da nicht noch dieser Anstieg von Aggsbach nach Gansbach. 8km lang, 350 Höhenmeter zu überwinden und als wäre das nicht genug, heute obendrein mit ziemlich fiesem Gegenwind. Muss so sein. Den anderen bleibt’s auch ned erspart und so kämpfe ich mich hoch. Diesmal überholen mich nur wenige, weil am Berg das Gruppenfahren ja auch nix hilft. Oben angekommen lasse ich einen Jubelschrei los und düse ab km 67 bergab in Richtung T2. Ein kurzer, wirklich gemeiner Anstieg trennt mich noch vor dem abschließenden Halbmarathon. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36,45km/h geht’s nach St. Pölten. Gute Reisegeschwindigkeit. Macht Lust auf mehr. :)IM70.3 St.Pölten 2018 T2

Zwei Stunden, 37 Minuten und 19 Sekunden benötige ich dieses mal für die Radstrecke. Ganz gut. Aber noch nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechend. Wer Tipps für mich hat, wie ich die 2,5 Stunden auf der Strecke knacken kann, mit fairen Mitteln versteht sich… you’re welcome! ;)

Knapp drei Stunden und 15 Minuten habe ich auf der Uhr. Wie geil?! Schaffe ich womöglich die vier Stunden und 45 Minuten Marke?! 2015 bin ich 1:29 gelaufen. Es scheint mir nicht unrealistisch. Doch dieses Mal ist’s doch um einige Grad wärmer. Hitze, mit der ich als nicht gerade südländischer Typ, leider so meine Probleme habe. Dazu kommt eine sehr drückende, schwüle Luft. Es wird nicht einfach. Und eigentlich hab ich nach der bisherigen Glanzleistung gar keine Lust mehr zu laufen. Die Sonne brennt runter, die Luft ist “dick”, die Oberschenkel brennen, der Magen ist von den süßen Gels schon etwas beleidigt und eigentlich ist es ein schöner Sonntag, den man gemütlicher genießen könnte. Naja. Ich bin schon hier. Das Startgeld (rund €300) ist bezahlt, das meiste hab ich geschafft. Also mach ich weiter. Schritt für Schritt. Gedanke um Gedanke. Meter für Meter. Nie wieder, schwöre  ich mir zwischendurch. Und doch geht’s irgendwie weiter. Die Konzentration lässt zwischendurch nach. Ich brauche Koffein. Ein Cola bei der Labestation ist meine Rettung. Ganz plötzlich sind die Gedanken wieder klar und das Ziel ist wieder scharf vor meinem geistigen Auge. Andrea im Ziel und ein alkoholfreies Weißbier im kühlen Schatten. JA! Aja. Und 4 Stunden 45 Minuten die es zu knacken gilt. Die ersten 10 km schaffe ich dann auch ungefähr in der geplanten Pace von 4:20/km, wobei ich die ersten km etwas zu schnell angehe und mich das bremsen Kraft kostet.IM70.3 St.Pölten 2018 run Auf geht’s in die zweite Runde. In der Ironmile erlaube ich mir einen Spaß und fange an zu singen. Vermutlich die Sonne. Oder der verzweifelte Versuch, etwas Aufmerksamkeit und Energie von den Zusehern aufzusaugen. Es klappt. Die Ironmile ist eine Art Energielabe für mich. Nach einem kurzen Durchhänger vor der nächsten Cola laufe ich zwischenzeitlich knapp unter 5:00 den km und ich versuche alle Mentaltechniken, die mir in diesem Moment noch einfallen. Es klappt auch dieses mal. Ich überwinde das letzte Tief, hole mir nochmals Energie von den Zusehern in der Innenstadt und ich merke, wie sich mit dem nahenden Ziel, mein Körper langsam wieder aufrichtet, das Tempo von 4:50 auf unter 4:40 je Kilometer steigt und die Vorfreude auf das Ziel immer größer wird. Ein letzter Blick auf die Uhr verrät mir, dass sich die 4:45 vermutlich nicht mehr ausgehen werden, dafür aber eine Zeit deutlich unter 4:50 mehr als realistisch ist. Ich geb Gas!

Die letzten Minuten entlang der Strecke sehe ich Freunde und Bekannte. Die Zurufe motivieren zusätzlich. Vor der letzten Kurve gibt’s noch einen Kuss von Andrea. Das beste am Bewerb. Da fällt mir ein: “it’s not unusual” von Tom Jones hat mich beim laufen begleitet und stimmte das Lied immer wieder an. Sehr zur Freude der am Rand stehenden Zuseher… ;)

Ich schweife ab, zurück zum Rennen: Die Vorfreude steigt und ich kann die Ironmile so richtig genießen. Ich entspanne und werde locker. In Gedanken wollte ich noch dem Sprecher das Mikrofon nehmen und mit den Zusehern “Seven Nation Army” anstimmen… leider konnte ich diesmal die beiden nicht entdecken. Vermutlich zu meinem Glück, sonst wäre ich womöglich noch auf den letzten Metern von der Security abgefangen worden. ;)

Jetzt aber ein letztes Mal zurück zum eigentlichen Vorhaben: eine Mitteldistanz in meiner bisher schnellsten Zielzeit. Das war mir sicher und ich lief locker den Zielteppich entlang. Saugte die Stimmung auf und genoß sichtlich jeden Meter vor dem Zielbogen. Die Freude ist riesig. Obwohl es so viel Spaß machte, war es dennoch einer meiner härtesten Kämpfe bei einem Rennen. Ein Kampf der aber durch enorme Glücksgefühle belohnt wird. Eine Stunde und 32 Minuten benötige ich für den abschließenden Halbmarathon. Nicht schlecht, ging aber schon um drei Minuten schneller. In Anbetracht der Hitze allerdings eine gute Zeit.

IM70.3 St.Pölten 2018 Finish

Vier Stunden, 47 Minuten und 35 Sekunden benötige ich am Ende für die 1,9km schwimmen, 90km auf dem Rad und den abschließenden Halbmarathon. Ich bin überglücklich und zufrieden. Zufrieden. Ein komisches Wort. Ein wichtiges Wort. Ein interessanter Zustand und ein “friedvolles” Gefühl. Wer weiß, vielleicht ist dass der Schlüssel zum Erfolg. Aber ich mache mir keine Sorgen darüber. Ich bin zufrieden und trotzdem erkenne ich Entwicklungspotential. Jetzt aber genug vom philosophieren. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass es nicht immer einfach mit mir ist, wenn ich da alleine mit mir kämpfe und vollkommen auf mich gestellt bin. Immer wieder interessant und Selbsterfahrung pur. Das macht Spaß. Der Kampf mit sich. Und so vieles mehr. I’m Lovin’ it! Interessant, oder? Zwischendurch nie wieder, am Ende dann aber doch wieder die Ansage auf Wiederholung. Vielleicht. Falls ja: du liest davon. ;)

Viel Spaß bei deinem persönlichen Kampf und genieße das Leben.

tbc. AB

7 Tage ohne Zucker, Kaffee, Gluten, tierische Nahrungsmittel. Ein Selbstversuch.

veganforfit

Detoxen ist in aller Munde und so haben auch Andrea und ich uns mit dem Thema auseinandergesetzt. Angebote gibt es dafür am Markt zahlreiche. Vom nicht ganz günstigen Urlaub im Kloster über angeleitete Detox Programme im Netz bis zu “nimm a bissal a Kapserl davon und Puiverl hiervon”-Methoden gilt es die für sich richtige Variante zu finden. Als Teilzeit Veganer und überzeugte Nicht-Fleisch-Esser hatten wir schon viel Kontakt mit Attila Hildmann und sind Fans seiner Rezepte. Andrea ist im Sommer 2017 zufällig auf das Buch “Vegan for fit für Gipfelstürmer – Die 7 Tage Detox Diät” aufmerksam geworden. Da wir den “natürlichen” Weg verfolgen und auf Lebensmittel statt Füllstoffe setzen wollen, klingt das für uns nach einem super Deal. Im September starteten wir den ersten Versuch. Wir waren schlichtweg begeistert vom Ergebnis, sodass wir während der Weihnachtsfeiertage und der Völlerei kurzfristig beschlossen haben, das neue Jahr mit einem “Gutes für Körper, Geist und Seele”-Programm zu starten. Der Wandel in nur 7 Tagen ist erstaunlich und die daraus gelernten Lektionen waren und sind für mich zumindest im Bereich der Ernährung lebensverändernd.

Bisher lebte ich in den Tag und nach dem Motto, “wenn du Hunger hast, musst was essen”. Dabei achte ich auch nicht immer auf die Qualität der “Mahlzeiten”. Bzgl. der Anzahl der Mahlzeiten trennt sich übrigens auch “die Spreu vom Weizen”. Die einen Ernährungsexperten setzen auf viele kleine Mahlzeiten, die anderen auf drei Mahlzeiten am Tag, wieder andere sagen dir, du sollst abwechselnd einen Tag essen, den anderen nix zu dir nehmen, dann noch die Anhänger des Intervallfasten, dass darin besteht, innerhalb 8 Stunden zu essen und dann für 16 Stunden zu fasten. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Methoden der Ernährungsqualitäten, angefangen bei der Paleo-Diät, über die low-carb-Diät oder low-fat-Diät, die “du darfst auf keinen Fall Weizen essen-Diät” und viele andere mehr. Wie erwähnt, fühlen wir uns als großteils Veganer mit der Variante von Attila Hildmann sehr wohl und finden großen Gefallen daran.

Quinoa-Pizza mit Hummus und TomateWas aber genau ist die “7-Tage-Detox-Diät”? Im Grunde genommen ganz einfach. Eine Woche lang verzichtet man darauf, was dem Körper schadet. Das sind zum Beispiel Kaffee, industrieller Zucker, Alkohol, Gluten und tierische Produkte. Lässt du das weg, hat der Körper Zeit sich zu regenerieren, entgiften und zu entschlacken. Das kann unser Körper ganz alleine. Dazu braucht er keine Zusatzstoffe, sündteure Kapseln oder sonst was. Außerdem verzichtet man auch auf überflüssige Kalorien. Dafür berechnet man vor Beginn den eigenen Energieverbrauch auf einer eigens dafür erstellten Seite (www.veganforfit2.de). Sogar einen Einkaufszettel kann man sich dort erstellen lassen. Wir schreiben die Einkaufsliste dann doch selbst. Unser gemeinsamer Wert liegt bei 1,4. Mit diesem Faktor ändern wir die Mengen auf unseren Tagesbedarf um. Klappt super einfach.

Was wir zu uns nehmen ist das Eine. Bewegung und was wir auf uns wirken lassen das Andere. So haben wir uns auch für eine Woche Urlaub entschieden, um uns wirklich Zeit für uns nehmen zu können.

Neben der Einschränkung bei den Lebensmitteln, das für uns viel mehr eine Bereicherung darstellt, ist die Variante ähnlich, oder eine Form des Intervallfasten. Drei vollwertige Mahlzeiten am Tag ohne Naschereien dazwischen. 4-5 Stunden Pause zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen. In den Pausen wird gänzlich auf Kalorien verzichtet und nur Wasser oder Kräuter- und Früchtetees sind erlaubt. Danach wird für zumindest 13 Stunden gefastet. Intermittierendes Fasten wird diese Art zu Fasten auch genannt. Die positive Wirkung dieser Methode ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen und sogar mit einem Nobelpreis versehen. Details dazu liest du am besten im Netz oder diversen Büchern nach.

Wie ist’s uns ergangen? Kurzum: super.

Mit dem 1.1.2018 starten wir unser 7 Tage Programm. Naja. Eigentlich schon zwei Tage früher,  nämlich mit dem Einkauf für die ersten vier Tage. Haferflocken-Pfannenbrot mit HeidelbeerenRund €100,- geben wir für die Lebensmittel und somit für 12 Gerichte aus. Dabei achten wir auf Qualität und nach Möglichkeit auf Regionalität. Zur Auswahl stehen uns täglich zwei Varianten zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Keine Mahlzeit ist doppelt und die Vielfalt und Abwechslung somit perfekt. Drachenfrucht-Matcha BowlVoller Euphorie starten wir in den ersten Tag. Da wir ja im September das Programm schon einmal machten, und wir damals einfach tolle Erfahrungen machen durften, gehen wir mit guten Gefühlen an die Sache heran.

Urlaub haben wir uns auch deshalb genommen, da neben der Arbeit diese “Diät” eher stressig ist. Wir verbringen im Schnitt täglich fast zwei Stunden in der Küche, da alles frisch zubereitet wird. Außerdem wirkt das Entschlacken so noch intensiver.

Da wären wir dann auch schon. Es wirkt. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Gedanken. Meßbar aber ist die körperliche Veränderung. Zu Beginn dieser 7 Tage stellen wir uns auf die Waage und messen Bauch-, Taillen- und Oberschenkelumfang. Mein Anfangsgewicht liegt bei 71,5kg. Mein bisher geringstes Gewicht zu dieser Jahreszeit wohl seit mehr als 15 Jahren. Das alleine freut, macht aber trotzdem neugierig, was sich in den 7 Tagen wohl noch ergeben wird. TRX RumpfstabitrainingAm Ende staune ich nicht schlecht. Minus 3,8kg und somit 67,7kg auf der Waage. Wahnsinn und gleichzeitig die Wiederholung des Ergebnisses vom Sommer 2017. Der Bauchumfang hat sich um 6cm reduziert, der Oberschenkelumfang immerhin auch um 2cm, trotz speziellem Krafttraining für die Beine.TRX Stabilitätstraining

Was aber hat sich neben den körperlichen Veränderungen in den 7 Tagen getan? Das macht die Sache meines Erachtens nach so interessant. Die Stimmung war beim ersten Versuch die vollen 7 Tage ausgezeichnet. Diesmal war es anders. Vermutlich auch wegen der Völlerei, dem Alkohol und Zuckereskapaden während der Feiertage. Der Körper ist auf Entzug. Oder auch wegen der Raunächte. Aber das ist nur mal so eine Vermutung. Jedenfalls merken wir beide die Wirkung an den ersten zwei Tagen sehr stark und verstärkt durch das trübe Wetter sind wir eher niedergeschlagen. Einerseits keine Ablenkung durch tägliche Routine, andererseits Zeit um sich Gedanken machen zu können. Das passiert dann auch. Es taucht bei mir alles auf, was stört, was mich nervt, mich verärgert oder gar wütend macht, wovon ich mich am liebsten sofort trennen möchte. Mithilfe von Meditationen verstärke ich diese Gefühle und Gedanken zusätzlich, damit ich das alles “zu Tage” bringe und mir ansehen kann. Damit arbeite ich dann und versuche all das negative ins positive zu bringen. Was kann ich daraus lernen, wie kann ich es, oder meine Einstellung darüber, ändern. Auch der Drang zum Entrümpeln drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Bis etwa Mittwoch Mittag hält diese Stimmung an, ehe sich Tatendrang und der Wunsch nach positiver Veränderung auftun. Eine Sache sei noch erwähnt. Ich schlafe wie ein Baby. Eine äußerst positive Nebenwirkung dieser Diät.

Die Mahlzeiten selbst machen Spaß. Viel Abwechslung und jede einzelne Speise einfach gut. Durch die neuen Gerichte und unterschiedlichen Zutaten kommt auch da keine Routine auf. Bewegung, Meditation, Ruhe und Ordnung machen stehen zum Tag auffüllen auf dem Programm. Am Mittwoch Abend dann die erste “Zerreißprobe” bei der Geburtstagsfeier meines Schwagers. Geburtstagskuchen, kleine Snacks, Alkohol und auf die Probe stellende Fragen aus der Runde, warum wir uns das “antun” und bei Wasser und Tee inmitten feiernder Menschen sitzen. Wir ziehen unser Programm durch, merken dabei aber schnell: sozial verträglich ist die Sache nicht. Dafür aber umso besser für unseren Körper und auch Kopf. Eine gute Übung, den Muskel Selbstdisziplin zu trainieren.

Donnerstag früh werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und wir beginnen den Tag voller Euphorie. Rotes Curry mit ReisnudelnDiese Stimmung sollte nun auch für die letzten vier Tage anhalten. Gute Gespräche, Tatendrang und noch bessere Ideen begleiten uns durch den Tag. Auch sportlich gibt es keinerlei Einschränkungen. Die längste Trainingseinheit ohne Nahrungszufuhr halte ich sage und schreibe 2 Stunden und 40 Minuten durch. Das kenne ich bereits vom Sommer. Damals war es die dritte Steigerungswoche und wohl eine der intensivsten Trainingswochen des Jahres. Auch damals war ich fasziniert davon, wie Leistungsfähig der Körper ohne Supplementierungsmittel ist. Ohne dem Zuckerschub kann ich viel konstanter Leistung abrufen und durch die basischen Lebensmittel regeneriert der Körper offensichtlich auch besser und schneller. Ein netter Nebeneffekt, wie ich finde.

Nach 7 Tagen ist die Diät “geschafft”. Wobei “geschafft” der falsche Ausdruck für 7 abwechslungsreiche und für unsere Körper befreiende Tage ist. Wir fühlen uns pudelwohl und gehen gestärkt an die bevorstehenden Aufgaben heran. Wir sind so vom guten Körpergefühl überwältigt, dass wir freiwillig verlängern, wie auch schon beim letzten Mal.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dem Körper Zeit zum Verdauen zu geben. Zwischen den Mahlzeiten nasche ich weniger und merke, dass dies meinem Körper und mir gut tut. Auch die Stimmung ist dadurch besser. Eigentlich konstanter, da der zwischenzeitliche Zuckerschub und die darauf folgenden Abstürze fehlen. Die Selbstdisziplin haben wir trainiert. Verlockungen haben wir widerstanden. Hatte zwischenzeitlich einer von uns einen schwachen Moment, haben wir uns gegenseitig motiviert. Das tut zwischendurch gut. Im Nachhinein jedoch ist es uns leicht gefallen, vor allem deshalb, weil der fixe Plan eine gute Leitlinie ist. Wir haben Gewohnheiten durchbrochen und neues ausprobiert. Die Alternativen versuchen wir nun Stück für Stück im “normalen Leben” zu integrieren. Einmal mehr auf gesundes zurückgreifen, einen Kaffee weniger trinken, dafür ein Glas klares Wasser trinken. Anstelle dem Kuchenstück eine leckere, zuckerfreie Süßigkeit naschen. Zur Jause anstelle dem Abendbrot eine, den guten Schlaf fördernde, glutenfreie und eiweißreiche Mahlzeit zubereiten. Früher Essen, länger fasten und zwischendurch nicht gleich dem ersten Hungergefühl durch Naschereien nachgeben. Und trotzdem nicht zu streng zu sich sein. Beim Kinobesuch doch einmal naschen, mit Freunden ein gutes Glas Bier oder Wein genießen. Ab und an auch mal ein gutes Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lassen und dem genußvollen Leben freien Lauf lassen. Die Belohnung für’s nächste Mal dann doch überdenken, ob die ganze Tafel Schokolade wirklich eine Belohnung ist, oder doch eine gesunde Alternative gut für unseren Körper ist?!

“Du bist das zwischenzeitliche Ergebnis deiner Gewohnheiten und Gedanken.” Beides können wir ändern. Mit etwas Disziplin ist alles möglich. Viel Spaß beim ausprobieren.

Liebe Autofahrer…

Liebe Verkehrsteilnehmer auf 4 (zu denen ich mich übrigens auch zähle) oder mehr Rädern!

Wenn ihr einen anderen Verkehrsteilnehmer auf 2 Rädern seht, müsst ihr euch nicht aufgefordert fühlen und diesen schwächeren “Mitstreiter” um die Fahrbahn von eben dieser abzudrängen oder gar zu beseitigen! Einige unter den “Starken” sind wirklich rücksichtsvoll und halten Abstand oder machen sogar ein großzügiges Überholmanöver, wie es eigentlich sein sollte. Andere akzeptieren uns Radfahrer und manche unter euch sind ganz besonderer Sorte. So wie gerade eben das vermutlich besonderste Exemplar, der sich bemüßigt oder beauftragt fühlte und einen Radfahrer bei der Kreuzung Wels Nord ABSICHTLICH anfahren wollte?! Zuerst hat er ihn fast überfahren, worauf der Radfahrer mit einem Handzeichen auf sich aufmerksam machte. Darauf ist der Autofahrer “ausgezuckt” und wollte mit dem verreissen des Lenkrads den Radfahrer von den zwei Rädern holen. Ich drück’s mal sachte aus: haben’s dir ins Hirn g’schissn oder setzen dir die Temperaturen zu sehr zu? Anstelle stehen zu bleiben, haut er dann auch noch ab. Geht’s noch? Das Kennzeichen habe ich mir mal vorsichtshalber gemerkt und werde das auch dem Verein des betroffenen Radfahrers bekannt geben. Meine Güte. Muss dass denn sein? Mir stockte der Atem und ich zittere jetzt noch… nur vom zufälligen sehen im Rückspiegel. Ich wollte ihn zum stehenbleiben bringen… doch das feige Arschloch ist dann abgehauen. Entschuldigt die harten Worte, aber ich versuche mich schon in ordentlicher Sprache auszudrücken.

Leider passiert’s immer öfter und mir heuer auch schon mittlerweile dreimal, dass ich als Radfahrer einfach übersehen oder ignoriert wurde. So oft ist es mir heuer schon passiert, dass im Gegenverkehr TROTZ uns Radfahrer ein Überholmanöver gestartet oder durchgezogen wurde. Bei Tempo 30 als Radfahrer und gut Tempo 100 des entgegenfahrenden Autos ergibt das eine Aufprallgeschwindigkeit von 130km/h oder mehr. Da reicht ein kleines verreissen des Lenkers und du kannst dir wohl selbst ausmalen, was dann passieren kann?! Für dich als Autofahrer vielleicht ein klein wenig mehr als eine Fliege auf die Windschutzscheibe… für den Radfahrer aber der ziemlich sichere Tod! Nehmt doch bitte etwas Rücksicht auch auf uns schwächere Verkehrsteilnehmer. Ich weiß, wir können ganz schön nervig sein und ich ertappe mich selbst hin und wieder bei ungeduldigen Gedanken, wenn mich wieder mal ein langsamerer Verkehrsteilnehmer “aufhält”… aber Hand aufs Herz: ist’s so schlimm, wenn man kurz mit dem Überholmanöver wartet, einmal kurz auf die Bremse steigt oder den Blinker setzt und den Radfahrer als vollwertigen Verkehrsteilnehmer akzeptiert und “ordentlich” überholt? Bei Mopeds geht’s doch meistens auch… oder auch bei Traktoren, die oft langsamer unterwegs sind als wir Radfahrer.

Das ist mir gerade ein Anliegen, ohne jetzt groß auf die StVO hinzuweisen und die Rechte von (Renn-)Radfahrern im Straßenverkehr kund zu tun. Versetzt euch doch selbst mal in die Lage des anderen und wie hättest du es gerne, wenn du derjenige auf dem Rad wärst? Nimm bitte acht. DANKE!

tbc.

Glück im Unglück

SAMSUNG CSC

Diese Woche habe ich meinen neuen Helm bekommen. Grund dafür ist, dass mein alter Helm nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entspricht. Bei meinem Sturz im Oktober des Vorjahres hatte ich massives Glück und der Helm, so schätze ich, rettete mir sogar das Leben. Im Bild zu sehen ist die bleibende Deformation des Helmes durch das Stahlgitter, gegen welches ich geprallt bin. Das wirklich unfassbare an der Sache ist, dass ich Tage davor am überlegen war, ob ich nicht doch auch mal ohne Helm losfahren sollte, da ich zunehmend Rennradfahrer ohne Helm gesehen hatte. Meine Meinung hat sich schlagartig, im wahrsten Sinne des Wortes, geändert! Ohne Helm, NIEMALS!

Nun aber zum Sturz: eine kleine Unaufmerksamkeit kurz vor Ende meiner Ausfahrt sollte fatale Folgen haben. Mit viel Wut im Bauch und immer noch verärgert über eine rücksichtslose oder auch unaufmerksame Autofahrerin, die mich offensichtlich übersehen hatte und mir die Vorfahrt nahm, drehte ich mich kurz um, und wollte sehen, wie weit ich das Auto bei meinem Überholmanöver bereits hinter mir gelassen hatte. Erleichtert darüber, dass mir gerade niemand folgt, drehte ich mich wieder nach vorne, und da sah ich das Unheil bereits immer näher kommen. Der Randstein kam gefährlich nahe, Balanceakte und das Aussteigen aus den Clips schaffte ich wegen Kraftmangel nicht mehr, da ich alle Kraft beim verärgerten überholen des Autos verschossen hatte. Ich dachte mir nur noch “Scheisse” und mich muss es wohl überschlagen haben. Es donnerte mich mit dem Kopf voran an ein Eisengeländer, mit der linken Schulter gegen einen Laternenmast und mit dem rechten Knie bremste ich auf dem Gehsteig. Was folgte war ein massiver Schock. Ich zitterte am ganzen Körper, konnte meine Finger nicht spüren und mir brummte der Kopf ordentlich. Es dauerte einige Sekunden, bis ich wieder bei mir war und dachte mir nur noch: “na das musste jetzt noch sein und so ein….”. Den Rest könnt ihr euch wohl denken. Wenige Augenblicke später kamen von allen Richtungen “Zuhörer” dahergelaufen, die den offensichtlich lautstarken Aufprall gehört haben. Von der Straße kam mir sofort ein Autofahrer zur Hilfe, der einen Rettungswagen holen wollte. Auf mehrfache Anfragen lehnte ich jedoch jegliche Hilfe ab, ehe mein Freund Michael, mit dem ich die Ausfahrt gemeinsam machte, mir auch zur Hilfe kam. Notdürftig flickte ich mich und die verstreuten Teile zusammen, versuchte aufzustehen und merkte dabei meine Abschürfungen am Knie und die sonstigen Blessuren an Händen, Schulter und am Ohr. Ich versuchte ruhig zu bleiben, rollte die letzten Meter zu unseren Ausgangspunkt zurück und ich war dann heilfroh, als ich mein Rad an meine Freundin übergeben konnte. Ich war am Ende meiner Kräfte, und vor allem mein Nervensystem wurde langsam immer schwächer, immer noch geschockt von dem Unfall. Welches Glück ich dabei hatte, sollte ich erst jetzt bemerken, wie stark der Aufprall am Geländer war und ich knapp einem Schlüsselbeinbruch vorbeigeschrammt bin. Die Wunden am Knie waren so tief, dass ich doch am nächsten Tag noch ins Krankenhaus musste, um die Wunden reinigen zu lassen, meine geschwollene Hand röntgen zu lassen und letztendlich mir vom Arzt das okay abzuholen, dass mit mir alles in Ordnung ist. Mein Ruf nach draussen von diesem Vorfall: Hände weg vom cool sein, Helm auf und dafür sicher sein! So ein Helm kann Leben retten. Hatte ich kurz vergessen, werde ich jetzt nie wieder vergessen.

Als “Mahnmal” hinterlasse ich hier das Foto von meinem Glück im Unglück Helm, der mir vermutlich das Leben rettete, oder mich zumindest vor schlimmeren Folgeschäden bewahrt hat.

Vielen DANK an dieser Stelle an all die Sicherheitsleute, die solche Technik ermöglichen und natürlich auch an die Gesetze, die uns vor schlimmeren bewahren, auch wenn wir diese oft als lästig empfinden.

Safety first! Take care.Helm2