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Februar 2015

Kurztrip nach Krummau

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Vergangenes Wochenende stand ein Kurztrip von Freitag bis Sonntag in die tschechische Stadt Český Krumlov am Programm. Grund der Reise: meine Liebste hat mich damit zum Geburtstag überrascht und uns beiden eine kurze Auszeit gegönnt. Und das ist ihr gelungen. Gerade einmal rund 70km von Linz entfernt ist man nach 1Stunde und 15 Minuten Anreise mit dem Auto in einer anderen Welt angelangt. Unmittelbar nach der Grenze ändert sich gleich mal die Beschaffenheit der Straßen und auch sonst merkt man schnell, dass der Kalte Krieg seine Spuren hinterlassen hat. Angelangt in Krummau (deutscher bzw. böhmischer Name der Stadt), beginnt die Hotelsuche. Glücklicherweise stolpern wir gleich über den Namen und schon sind wir eingecheckt. Der Ausblick unmittelbar nach der Ankunft entschädigt gleich die Anreise:

SAMSUNG CSCEingecheckt im Hotel beschließen wir den ersten Abend im Hotel zu essen. Gute Wahl. Auf Veganer wird Rücksicht genommen und wir haben drei Speisen zur Wahl, wahlweise auch mehr, da die Küche Eier und Milch jeweils weglassen würde. Generell erfahren wir die nächsten beiden Tage viel Freundlichkeit in der Gastronomie. Man merkt, dass die Stadt vom Tourismus lebt. Begeistert sind wir beide von den kleinen Gassen der Altstadt, der Liebe zum Detail, den Handwerksläden und generell, scheint die Zeit hier still zu stehen. Kopfsteinpflaster und die immer präsente Burg, die durch jede Seitengasse hervorragt, tragen ihren Teil dazu bei. Bei schönstem Wetter lässt es sich hier gut leben und wir genießen den Tag in vollen Zügen. Die Burg hat dieser Tage leider noch geschlossen und wir können nur durch die Gänge spazieren, wobei alleine dies beeindruckend genug ist. Wirklich erstaunlich, welche baulichen Leistungen früher schon erbracht wurden. Die Burg Krumau ist übrigens Weltkulturerbe und die kleine Stadt zieht jährlich über eine Million Touristen in ihren Bann. Genug von der Stadt, jetzt zu unseren Erlebnissen mit veganer und vegetarischer Küche. Durch den Tourismus geprägt, scheint sich die Gastronomie an die Bedürfnisse der Kunden sehr gut anzupassen, wobei die berühmte böhmische Küche nicht zu kurz kommt. Wir aber waren auf der Suche nach bekömmlicher Kost für uns. Schon beim Frühstück wurde im Hotel Rücksicht auf uns genommen und Soya Milch serviert. Zu Mittag war uns nacht italienisch und wir wurden auf Nonna Gina aufmerksam. Vegetarisch sowieso kein Problem, wobei uns beiden gerade auch nur danach war. Beim schlendern durch die Gassen wurden wir auch auf das vegetarische Restaurant Laibon aufmerksam. Da sollten wir dann später Abendessen.

Ein kurzer Auszug aus meiner Bewertung auf tripadvisor: “Selbstgemachte Drinks, auf den Kundenwunsch abgestimmte vegetarische und oder vegane Gerichte werden in diesem sehr einfach und gemütlichen Lokal vom sehr netten Personal mit einem Lächeln serviert.”

Unser Tip, die Stadt, ist eine Reise wert! Prädikat: Sehens- und Erlebenswert!

 

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Vorbereitung für den Ironman

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Mein 35. Geburtstag. Die einen kaufen sich eine Harley, andere einen Porsche (den ich übrigens auch gerne hätte, dieser Kauf mangels Kleingeld jedoch auf einen anderen Geburtstag verschoben werden musste… ;) ) und ich belohne mich an diesem Tage mit einem neuen Sportgerät, einer Zeitfahrmaschine. Den Weg da hin, beschreibe ich jedoch kurz, wie folgt:

Vor kurzem war es so weit, und ich musste mich für ein Rad entscheiden, da ich die 180km in Klagenfurt nicht mehr auf meinem Renner, sondern auf einem richtigen Triathlonrad bestreiten werde! Die Spannung war groß, ist diese Entscheidung doch auch mit erheblichen finanziellen Aufwänden verbunden. Zum Ziel hatte ich mir gesetzt, die € 4.000,- Grenze nicht zu überschreiten, was gar nicht mal so einfach ist, wenn man ein detailverliebter Typ ist, wie ich einer bin. Zu aller erst stand da die Frage: gebraucht oder neu, gleich mit Carbon Radsatz oder vorerst nur der hochwertige Rahmen, ein Wattmesssystem oder doch auch am Anfang ohne?! Fragen über Fragen die mich über Wochen beschäftigen sollten. Viel Recherche im Internet, erste Angebote in Fachgeschäften einholen, Austausch mit Freunden und Vereinskollegen folgten. Unzählige Telefonate mit Gebrauchtradanbietern und Besichtigungstermine zeigten mir dann schnell, dass ich ein neues Fahrrad haben möchte. Auch wenn die Räder gut waren, es war kein 100 Prozent Rad für mich dabei. Also nochmal die lokalen Händler abgeklappert und ausmessen lassen. Wirklich vorbildlich, wie manche das machen. Stutzig jedoch machte mich wieder, dass mir der eine zu einem S Rahmen, ein anderer wieder zu einem M Rahmen riet?! WAS NUN? Bikefitting heißt das Zauberwort und auf unkonventionelle Art und Weise stellte mir mein Verein ein Zeitfahrrad zum Probesitzen zur Verfügung und daraus wurde dann schnell klar, dass ich einen M-Rahmen benötige, wenn ich halbwegs fit nach 180km vom Rad steigen möchte. Der kleinere Rahmen mag zwar schneller und wendiger sein, dafür aber auch umso ungemütlicher. Komfort steht für mich bei der vollen Distanz aber im Vordergrund. Nach langem hin und her jedenfalls traf ich schweren Herzens eine Entscheidung, vor allem deshalb schwer, weil ich zwei anderen kompetenten Händlern absagen musste. Unterm Strich jedoch hatte ich mich total in die technischen Raffinessen des Trek Speed Concept verliebt. Kleine Details wie ein versteckter Tritt- und Geschwindigkeitsmesser, eigens angepasste Aufbewahrungsbox und das Profil des Rahmens haben mir einfach schlaflose Nächte beschert, weshalb ich mich für die vorerst günstige Version des Trek Speed Concept 7.5 entschied. Eigene Farben und das hochwertigere Material werde ich erst zu einem späteren Zeitpunkt gönnen. Auch die Carbon Radsätze und das Wattmesssystem lasse ich einstweilen aus, hoffe jedoch ganz stark, dass sich bis Juni noch die eine oder andere Ergänzung ausgeht. Jetzt heißt es vorerst warten. Eine Woche angeblich nur Lieferzeit… ich freue mich schon tierisch auf meine erste Ausfahrt in der Aeroposition! J

Training für den Ironman, 100!

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Heute feiere ich meine 100ste Trainingseinheit und den Beginn meiner zweiten Regenerationswoche. Unmittelbar nach meiner Australien Reise habe ich mit dem Training begonnen. Das war der 29.November 2014. Seither hat sich viel getan. Die Form kommt langsam aber sicher zurück und der angelegte Urlaubsspeck hat sich mittlerweile verabschiedet. Endlich wieder bei 70kg angelangt bedeutet dies ein minus von 4kg seit meinem Trainingsstart und ich bin damit nahezu bei meinem Wettkampfgewicht vom Vorjahr. Bezahlt macht sich auch das verstärkte Schwimmtraining mit drei Einheiten pro Woche und Umfängen zwischen 7 und 11km pro Woche im Becken. Technik und Wasserlage haben sich deutlich verbessert. Fehlt nur noch das Tempo! Unterm Strich ist die Entwicklung mehr als positiv.

In Zahlen ausgedrückt war ich in den vergangenen 10 Wochen:

28 mal laufen (373km). 25 mal radeln auf der Walze (1.254km). 26 mal schwimmen (77,3km). Kraft und Kraftausdauer trainiere ich am Schlingentrainer und mit Mike im Fitnessstudio. Dafür habe ich 21 mal Schweiß gelassen und 25 Stunden dafür aufgewendet. Insgesamt habe ich somit bisher 1.705km zurückgelegt, 125 Stunden trainiert und dabei rund 75.000kcal verbrannt. Und das alles ist gerade mal der Anfang und Vorbereitung auf das spezifische Training!

Kosten sparen beim Auto ummelden

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Diese Woche habe ich es endlich geschafft und mein Auto von Wels nach Linz umgemeldet. Positiver Überraschungseffekt: durch einen Zusammenschluss der Behörden Wels – Linz – Steyr (genaue Informationen konnte ich leider bis dato nicht bekommen) entfällt bei Ummeldungen innerhalb dieser drei Bezirke die Ab- und Anmeldung und somit auch die behördlichen Kosten sowie das Bearbeitungsentgelt. Die Ummeldung kostete mich somit anstelle von € 185,25 nur € 20,45 (€ 18,- für die Kennzeichen, € 1,45 für die Begutachtungsplakette, € 1,- für die Abfrage des zentralen Melderegisters). Auch muss bei der Ummeldung keine neue Versicherungsbestätigung eingespielt/hinterlegt werden. Super Sache. Informationen dazu habe ich im Netz bisher vergeblich gesucht, weshalb ich das unbedingt teilen wollte. Zulassungsstellen wissen das im Regelfall. Und trotzdem kann es passieren, dass das Auto abgemeldet und wieder angemeldet wird, was mit den normalen Kosten verbunden wäre. Vorsicht ist also geboten!

Im Zuge der Ummeldung habe ich übrigens auch wieder mal meine KFZ Versicherung überprüft. Preis-/Leistungsverhältnis sind immer noch Top. Eine regelmäßige Überprüfung schadet dennoch nicht. Bei der Gelegenheit habe ich nun meine Autoversicherung auch auf vierteljährliche Zahlung umgestellt. Dabei erspare ich mir auch wieder einige Euros pro Jahr. Die Zuschläge für unterjährige Zahlungen sind zur Information ganz schön hoch: 6% Zuschlag bei halbjährlicher Zahlung, 8 % bei vierteljährlicher und 10% bei monatlicher Zahlung. In meinem Fall sind das mit 105kW € 55,90 im Monat, € 164,66 im Quartal, € 323,22 im Halbjahr oder € 609,84 im Jahr. Der Unterschied sind somit € 60,96 in nur einem Jahr! Wer also sparen will, zahlt seine KfZ Versicherung am besten jährlich. Die Anpassung sollte aber unbedingt an die finanziellen Verhältnisse angepasst sein. Überziehungszinsen deshalb zu zahlen lohnen sich auf keinen Fall! Die Anpassung kann auch in kleinen Schritten erfolgen, damit nicht gleich der große Schock einer einmaligen Zahlung ansteht. Gemeinsam erarbeiten wir gerne einen Plan, wie Kosten gespart werden können! In diesem Sinne, gute Fahrt!