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silvesterlauf2016

Vorschau und Rückblick. Was war und sein wird.

silvesterlauf2016

Auch wenn die Saison 2017 zumindest in der Vorbereitung bereits im November gestartet ist, lohnt sich ein Rückblick sowie eine Vorschau auf das kommende Jahr natürlich zum Jahreswechsel. Mein Coach wird es mir verzeihen, wenn ich vorerst nur textlich aus der Reihe tanze… ;)

Anfangen werde ich mit einem Rückblick auf 2016:

Vergangenes Jahr waren es 625 Stunden die ich in Training und Wettkampf investiert habe (inkludiert sind Bergwandern, Yoga und Schifahren).

139 Stunden davon habe ich laufend verbracht (nach Verletzungspause mit Start Ende April) und habe dabei 1.531km zurückgelegt. Da staune ich nicht schlecht. Trotz der langen Pause von fast vier Monaten sind das 9km mehr als im Vorjahr.

164 Stunden verbrachte ich auf dem Rad. 4.629km auf dem Renner und meinem Zeitfahrrad, davon rund 1.000km indoor und den Rest auf den Straßen. Heuer ganz ohne Sturz, jedoch auch erst mit Start Anfang April. Nach der Pause war’s gar nicht so einfach, wieder reinzukommen. Nachdem Radfahren aber nicht nur “wie Radfahren” ist und nicht so schnell verlernt,  kam ich schnell wieder ins kurbeln rein. ;)

140 Stunden im Wasser. Das meiste davon im Becken. 359km habe ich dabei zurückgelegt und von meinen drei Disziplinen bestimmt die größte Entwicklung hingelegt. Auf die Mitteldistanz (1,9km) liegt die Verbesserung bei drei bis fünf Minuten. Darauf bin ich sehr stolz. Am meisten aber freut mich das Wassergefühl.

Wer schon gerechnet hat, dem fällt auf, das noch einige Stunden fehlen… vollkommen richtig. 156 Stunden habe ich 2016 beim Krafttraining verbracht, geschuldet vor allem meiner Verletzung und meiner hartnäckigen Therapeuten. Unterschiedliche Schwerpunkte und Geräte kamen dabei zum Einsatz. Gerade zur Heilung meiner Verletzung machte ich über Monate fast täglich Koordinations- und Stabilisationsübungen. Neben dem Balanceboard und dem TRX kam für mich die Langhantel neu ins Spiel und ich lerne mit jedem Training die Geräte und meinen Körper besser zu koordinieren und einzusetzen. Wahrlich ein Kraftakt und macht Lust auf mehr! :)

Die verbleibenden 26 Stunden verbrachte ich dann auf Bergen und mit Yoga. In Summe also rund 15 Arbeitswochen, die meiste Zeit davon abends und am Wochenende. Das braucht eine verständnisvolle Partnerin, der allergrößter Respekt und DANK gebührt! Freunde und Kollegen die nicht immer nachvollziehen können, was und warum man das macht, machens dann außerdem möglich, so viel Zeit mit dem Hobby zu verbringen. Mein Hauptsponsor, meine eigene berufliche Tätigkeit, macht dabei übrigens auch ganz gut mit. Das allerdings handhabe ich mit dem Zitat “Mens sana in corpore sano”, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Meinem gesamten Umfeld somit ein riesiges Dankeschön.

Wettbewerbe sind darin inkludiert. Zwei 5km Straßenläufe habe ich absolviert. 19:11 und 19:34 waren dabei die Zeiten. War schon besser. Eine olympische Distanz, den Steeltownman, und eine Mitteldistanz habe ich bravourös gemeistert. Um meiner Freiwasserangst “Herr” zu werden, habe ich als positive Erfahrung die Atterseeüberquerung mit ins Programm aufgenommen. Ein schöner Bewerb. Meine Marathonbestzeit habe ich in Berlin auf 3:10 verbessert. Abgerundet werden die Wettkämpfe um den Klassiker um den Wolfgangsee (27km) und einem Crosslauf, der Lust auf mehr machte. Zum Jahresabschluss lief ich in meiner Heimatstadt Wels zuerst das Silvester Race und anschließend mit meiner Liebsten den Silvesterlauf, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen.

Für das neue Jahr sind freilich die Pläne schon fixiert und Anfang Jänner beginne ich bereits meine 9. Trainingswoche in der Grundlagenphase. Neu ist auch mein Coach Gerald Will (dersportcoach.com), der mich nun schon seit zwei Jahren schwimmend auf der Nebenbahn begleitet und als Vereinskollege (TEAM 4sports) immer schon gute Tips als Praktiker in Sachen Triathlon auf Lager hat.

Die Ziele für das neue Jahr habe ich in unterschiedliche Prioritäten festgelegt (so wie Priorisierung in allen Lebenslagen gut sein kann… ;) ). Hauptwettkampf in der ersten Jahreshälfte wird der Linztriathlon über die Mitteldistanz am 27.Mai. Zum ersten Mal werde ich bei Landesmeisterschaften antreten und möchte bis dahin natürlich eine gute Form aufbauen. Zum testen meiner Form stehen bis dahin noch der Welser Halbmarathon am 19.März sowie voraussichtlich der Braunauer Sprinttriathlon am 7.Mai auf dem Programm. In Wien werde ich im April beim Halbmarathon die Pace für Andrea machen. Da bin ich bester Dinge, das ihr Vorhaben auf eine neue Bestzeit gelingen wird.

Wird also ein interessantes Jahr und ich freue mich schon auf die Herausforderungen. Bleibt zu hoffen, dass der Körper und die Gesundheit mitmachen. Meinem Umfeld sage ich schon im Voraus ein herzliches DANKESCHÖN für das Verständnis und das ihr hinter mir steht. Das brauchen solche Vorhaben. A bissal verrückt ist das ja schon, wenn auch es noch viel irrere Typen gibt als mich, die noch mehr Spaß an der Sache haben! ;) Auf diesem Wege auch euch nur das beste für 2017.

Aja: mein Vorhaben wieder regelmäßiger zu schreiben ist somit geglückt. Diesmal waren es nur zwei Monate Schreibpause… und wie es weiter geht, wird sich zeigen. In diesem Sinne viel Spaß beim sporteln, Träume realisieren, Ziele erreichen, gesund bleiben und …. was immer du dir vorgenommen hast!

Gutes Gelingen für 2017. Wir sehen uns.

tbc

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